Wohin Schüler am liebsten verreisen, richtet sich natürlich nach dem Alter, den Erfahrungen und wohin sie bereits mit ihren Eltern in den Ferien verreist sind.
Grundschüler zum Beispiel können mit einer Kulturreise und Museumsbesuchen nicht viel anfangen, es sei denn, es handelt sich um so große Experimentier-Ausstellungshallen wie das Phaeno in Wolfsburg. Da Kinder spielerisch sehr gut und sehr gerne lernen und das Phaeno zugleich eine regelrechte Spielplatzatmosphäre bietet, können hier ohne Weiteres zwei Tage mit physikalischen Experimenten verbracht werden. Allerdings sollten Lehrer mit genügend Aufsichtspersonal anreisen, da angesichts der vielen interessanten und spektakulären Phänomene die Kinder im Schwall der Begeisterung schon mal wild durcheinander rennen.
Im fortgeschrittenen Alter tendieren Schüler auch zu Reisen, in denen sie sich sportlich betätigen können. Klassenfahrten in Wintersportgebiete haben in den letzten Jahren Konjunktur und es gibt Schulen, die Skiausflüge fest in ihrem Programm haben. Ab Stufe 10 verreisen Schüler am liebsten in Städte, die sie selbst erkunden können. Vor allen Dingen reizt sie das Nachtleben, wie Clubs und Discos, was in dem Alter auch verständlich ist. Beliebte Ziele sind hierbei das trendige London und das wieder entdeckte Berlin mit der lebendigen Partyszene. Von Seiten der Pädagogen sollte natürlich das Jugendschutzgesetz beachtet und Ausgehzeiten in Begleitung Erwachsener beherzigt werden. Aber nicht nur Parties und Discos reizen die Jugendlichen. Spektakuläre Locations wie das Londoneye sind nicht nur für erwachsene Touristen ein Publikumsmagnet. Zudem werden bei Reisen ins Ausland in pädagogischer Hinsicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Den Jugendlichen werden Kultur und Sprache des jeweiligen Landes im Alltagsbetrieb nahe gebracht. Es gibt also keine eindeutige Beantwortung bei der Frage, wohin Schüler am liebsten verreisen.
