Code Academy

Programmieren wird als „die Sprache der Zukunft“ bezeichnet, und tatsächlich haben Menschen mit Programmierkenntnissen große Karrierechancen und eigentlich immer Aussicht auf einen Job. Der Bedarf an guten Programmierern wächst stetig. Wer nicht als Angestellter arbeitet, programmiert freiberuflich und kann damit meist locker seinen Lebensunterhalt bestreiten.

Was ist die Code Academy?

Die Code Academy haben wir dem Amerikaner Zach Sims zu verdanken, der die Idee für ein Startup-Unternehmen hatte und davon so überzeugt war, dass er sein Studium abbrach. Er sah das Programmieren als „Schlüsselqualifikation der Zukunft“, die Menschen auf der ganzen Welt vermittelt werden muss. Die Code Academy war von Anfang an dafür gedacht, die Menschen in den Programmiersprachen zu unterrichten, und zwar kostenlos.

Um das Angebot zu nutzen, muss man sich einfach nur ein Konto auf der Online-Plattform anlegen und am besten täglich üben. Dafür wählt man einfach aus dem Kursplan die Programmiersprachen wie Jacascript, HTML oder CSS und versucht sich an den von der Seite gestellten Aufgaben. Sobald man an den Lösungen arbeitet, wird auch schon automatisch korrigiert. Während man auf diese Weise lernt, Animationen, Spiele, Apps oder Websites zu erstellen, wird man mit digitalen Fleißpunkten bewertet und immer weiter motiviert. Ein zusätzlicher Anreiz ist die Tatsache, dass die Macher der Website ein Auge auf die Schüler haben und den Besten und Fleißigsten sogar Jobangebote unterbreiten.

Der Code ist die Sprache der Zukunft“

Sims, der Macher der Code Academy, arbeitet gemeinsam mit 20 jungen Mitarbeitern von seinem Büro in New York aus. Millionen Nutzer lernen die Codes mit seiner Methode. Als das Unternehmen gegründet wurde, gingen sofort innerhalb der ersten Tage tausende Anmeldungen ein, sodass sich schnell auch millionenschwere Investoren fanden. Diese sorgen auch weiterhin für die Finanzierung, während die Programmierschüler bis heute keinen Cent für den Service bezahlen. Eine werbefreie, kostenlose und grenzenlose Ausbildung ist nach wie vor das ambitionierte Ziel.

Die meisten Interessierten melden sich an, um das Programmieren von Websites zu erlernen. Sie stammen aus aller Welt und sind zumeist junge Männer. Für das spielerische Konzept und die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzern auszutauschen und Gruppen zu gründen, begeistern sich aber auch Frauen. Es gibt sogar viele klassische Programmierlehrer, die ihren Unterricht mit der Lerngruppe direkt in das Internet an die Code Academy verlagern.

Es gibt außerdem eine Smartphone-Anwendung, mit der man innerhalb von nur einer Stunde die wichtigsten Grundlagen des Programmierens sogar als Crash-Kurs erlernen kann. Das kann in der heutigen Zeit definitiv nicht schaden, auch wenn man selbst nicht plant, zum Software-Entwickler oder Computerspezialisten zu werden. Zumindest geht der Trend immer weiter dahin, dass sogar schon Kinder das Programmieren beherrschen und IT-Kenntnisse in fast jeder Berufsbranche gefragt sind.

Wer keine Lust auf Programmieren hat, aber sich gern weiterbilden möchte, findet breiter gefächerte Lernangebote auf Plattformen wie Alison.