Schüler, die im Rahmen einer Klassenfahrt an der Ostsee surfen lernen wollen, sei empfohlen, in den Sommermonaten aber außerhalb der bundesdeutschen Sommerferien anzureisen. Für Schüler gibt es von den zahlreichen Surfschulen Sonderangebote, die preisgünstig in der Nebensaison genutzt werden können. So kostet ein Anfängerkurs im Durchschnitt etwa 140 Euro in der Woche bei zwei Stunden Surftraining am Tag. Die Ostsee ist gerade für Surfanfänger ideal, da hier kaum mit hohem Wellengang zu rechnen ist. Da das Meer in Ufernähe zudem sehr flach ist, wärmt sich das Wasser dementsprechend auch schneller auf.
Die erfahrenen Surflehrer der Surf- und Segelschulen gewährleisten schnellen Unterrichtserfolg. Für Anfänger haben die Schulen besondere Ausrüstungen für einfaches Lernen. Mit modernen Boards und Riggs geht es nach einer kurzen Trockenübung sofort aufs Wasser. Zudem wird meistens im Stehrevier begonnen, so dass schon am ersten Tag das Surfen lernen an der Ostsee großen Erfolg verspricht.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung des VDWS (Verband Deutscher Wassersportschulen), wurde das Lernen des Windsurfens wesentlich vereinfacht. Die heutigen Schulboards sind so konzipiert, dass die Schüler mit spielerischer Leichtigkeit das Windsurfen in etwa neun Stunden lernen können.
Diese Kurse können innerhalb von drei Tagen absolviert werden. In Einsteigerkursen werden erste Tricks der Halsentechnik vermittelt, die mit dem Windsurfing-Grundschein abschließen. Ganz Mutige können sich während eines Aufbaukurses den Herausforderungen höherer Wellen stellen, so dass man innerhalb einer Woche Klassenfahrt bereits sehr viel gelernt haben kann.
Das Lernen einer neuen Sportart macht Schüler wesentlich selbstbewusster. In der weiteren Schullaufbahn kann so auch für andere Unterrichtsinhalte profitiert werden, denn selbstbewusste Schüler lernen schneller.
